Teneja auf deutsch – die Fernsehshow

SOLINGEN (mh) – Am vergangenen Samstag gab es im Walder Kotten eine Fernsehshow mit Live-Aufzeichnung. Zu diesem Zweck waren Monika Torner, die Inhaberin von TORNER.tv, und der Musikproduzent Frank Bredow von Hamburg nach Solingen gekommen. Die Sängerin Teneja stellte ihr erstes deutschsprachiges Album „Herzgerecht“ vor, mit dem sie musikalisch neue Wege beschreitet.
 
Teneja auf deutsch – die Fernsehshow

Mit „Herzgerecht“ auf neuen Wegen
Gespannt sitzen die Gäste im Zuschauerraum, als Teneja auf die Bühne kommt. In einer kleinen Ansprache erklärt die Sängerin, wie der Titel des Albums entstanden ist. „Herzgerecht ist ein Wort, das es nicht gibt, aber doch jeder versteht. Das Herz ist immer gerecht.“ So spricht auch ihr erster Song. „Herzgerecht“ von der großen Liebe, durch die sich die Welt schneller dreht. Im nächsten Stück geht es mit weiter mit der Liebe, die sich nicht durch die Reden der anderen beirren lässt.

Zwischendurch erzählt Teneja ein wenig vom Werdegang des Albums. Die Intendantin Monika Torner hatte sie im letzten Jahr in Berlin kennengelernt und war von ihr und ihrer Stimme beeindruckt. Besonders von dem gekonnt vorgetragenen Coversong „Wie soll ein Mensch das ertragen“ von Philipp Poisel. Daraufhin hatte Torner den Versuch mit eigenen deutschen Songs vorgeschlagen.

Bei der folgenden Zusammenarbeit hatte die Künstlerin mit Produzent Bredow besprochen, dass ein paar Melodien ohne das gewohnte Gitarrenspiel arrangiert werden sollten. „Ich wollte mich gerne nur mit meiner Stimme präsentieren“, begründet die Sängerin diesen Wunsch. Das tut sie mit dem Lied „Die Musik“. Es spricht von der Kraft und der Klarheit, die man aus der Musik gewinnt. Sie ist da, hilft aus seelischer Not und ist lebenslanger Begleiter.

Erinnerungen an die Großmutter steigen bei „Silberglanz“ auf. „Das Lied ist ihr gewidmet“, berichtet Teneja und denkt dabei an tiefschwarzes Haar, das sich, zunächst unmerklich, im Laufe der Jahre in Silber verwandelt hatte. Diese Erinnerung teilen einige ihrer Gäste, die von dem Text sehr gerührt sind. Gleiches gilt für den Titel „Danke“, mit dem die Sängerin ihren Eltern für so vieles im Leben danken möchte.

Erinnerungen an die Großmutter
Tenejas erster Gast ist die Solingerin Annika Kron. Sie ist ausgebildete Musical-Darstellerin und auch in Gesang und Schauspiel zuhause. Kennengelernt hatten sich die beiden vor zehn Jahren bei einem Youngst’r Contest. „Da war ich sechzehn. Es war mein erster richtiger Bühnenauftritt“, denkt Annika Kron zurück. 2013 war die junge Solingerin bei „The Voice of Germany“ zu Gast. Bei „I’m outta love“, Coversong von Anastasia, begleitet Teneja an der Gitarre. Das nächste Stück „Halte fest“ ist eine Eigenkomposition von Kron. Die Gäste sparen nicht mit Applaus.

Den eigenen Weg gehen
Bevor Teneja ihren nächsten Gast ankündigt, liefert sie den Zuhörern einen kleinen Ausschnitt ihrer musikalischen Bandbreite. Wenn es für sie derzeit auch noch ungewohnt ist, deutschsprachig zu singen, fühlt sie sich in dem Bereich aber doch sehr wohl. Das spürt man in jedem ihrer Songs. Sie singt von Emotionen und Überzeugung. Das Bild einer Frau, die weiß, was sie will, die unbeirrbar ihren Weg geht und ausspricht, was sie denkt. „In den eigenen Werken stecken intensive Empfindungen und persönliche Erfahrungen.“

Ihr zweiter Gast ist der Allround-Künstler Zoran Velinov aus Mazedonien. „Mich reizen außergewöhnliche Aktionen“, lacht er und erzählt davon, wie er einmal zum Malen seine Staffelei mitten in der Wupper aufgebaut hat. „Ich arbeite sehr gerne draußen. Viele meiner Motive finde ich in den nordischen Wäldern.“ Vor ein paar Jahren hat sich Velinov intensiv der elektronischen Musik zugewandt. Seine Musik ist wie seine Bilder, sagt er. Die Malerei war für ihn immer entscheidend, doch die Musik hat den Künstler fasziniert. Mittlerweile kombiniert er am liebsten viele multimediale Sachen miteinander. Bei Tenejas Show geleitet er die Gäste mit Sphärenklängen auf eine Reise in die eigene Fantasie.

Sphärenklänge von Zoran Velinov
Auch die weiteren Titel des Debüt-Albums stoßen beim Publikum auf großen Anklang. In den gehaltvollen Texten findet sich mancher wieder. Der Rhythmus ist packend und mitreißend. Zu Tenejas großer Freude sitzen auch Yana Kris und Marcelo Molina aus Köln im Zuschauerraum. Die Gesangslehrerin hat Teneja vor 15 Jahren auf dem Weg in ihre Karriere begleitet, gemeinsam mit ihrem Mann Marcelo, der die Künstlerin im Schauspiel unterwies. Beide sind begeistert von dem Auftritt. „Sie haben immer an mich geglaubt“, freut sich die Sängerin. Auch die anderen Gäste sind sehr angetan von Tenejas „anderer“ Seite. Absolut authentisch und mit einem besonderen Timbre in der Stimme überzeugt die Künstlerin auch diejenigen, die zuvor gezweifelt hatten. Mit ihrer unverwechselbaren facettenreichen Klangfarbe macht sie jeden Song zu einem Erlebnis.

„Herzgerecht“ – das deutschsprachige Album gibt es ab sofort mit Booklet exklusiv bei Teneja. Einzelne Lieder sind bei TORNER.tv erhältlich. Hier noch einmal die Links zu den zwei Musikvideos „Der letzte Weg“ und „Lieben heißt auch loslassen“, die der Sender auf YouTube hochgeladen hat. Sequenzen aus der Fernsehshow werden folgen.